Nasennebenhöhlenentzündung
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Nasennebenhöhlenentzündung?
- Ursachen einer Nasennebenhöhlenentzündung
- Typische Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung
- Formen der Nasennebenhöhlenentzündung
- Wann sollten Sie einen HNO-Arzt aufsuchen?
- Warum eine frühzeitige Behandlung wichtig ist
- Diagnostik beim HNO-Arzt
- Behandlung der Nasennebenhöhlenentzündung
- Ihre HNO-Praxis in Berlin – kompetent und spezialisiert
- FAQ Nasennebenhöhlenentzündung
- Termin beim HNO-Arzt in Berlin vereinbaren
Eine verstopfte Nase, Druck im Gesicht oder pochende Kopfschmerzen – viele Menschen kennen diese Beschwerden nur zu gut. Häufig steckt dahinter eine Nasennebenhöhlenentzündung, medizinisch auch Sinusitis genannt – in ausgeprägten Fällen kann es sogar zu einer Nasennebenhöhlenvereiterung kommen.
In unserer HNO-Praxis in Berlin erhalten Sie eine fundierte Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie, um Ihre Beschwerden nachhaltig zu lindern und wieder frei durchatmen zu können.
Was ist eine Nasennebenhöhlenentzündung?
Die Nasennebenhöhlenentzündung ist eine Entzündung der Schleimhäute in den luftgefüllten Hohlräumen rund um die Nase – den sogenannten Nasennebenhöhlen. Dazu zählen die Stirnhöhlen, Kieferhöhlen, Siebbeinzellen und die Keilbeinhöhle.
Diese Hohlräume sind mit Schleimhaut ausgekleidet und über feine Verbindungen mit der Nasenhöhle verbunden. Unter normalen Bedingungen transportieren kleine Flimmerhärchen Schleim und Krankheitserreger zuverlässig ab. Kommt es jedoch zu einer Schleimhautschwellung, gerät dieser natürliche Reinigungsmechanismus ins Stocken. Sekret staut sich, Keime können sich vermehren – eine Nasennebenhöhlenentzündung entsteht.
Etwa 70 % der Nasennebenhöhlenentzündungen sind viral bedingt und heilen unter einer symptomatischen Behandlung mit schleimlösenden und abschwellenden Medikamenten innerhalb weniger Tage von selbst aus.
Ursachen einer Nasennebenhöhlenentzündung
Die Auslöser einer Nasennebenhöhlenentzündung sind vielfältig. In den meisten Fällen beginnt sie im Rahmen eines harmlosen Schnupfens:
- Virale Infekte (Erkältung) als häufigster Auslöser,
- Bakterielle Infektionen, z. B. durch Streptokokken,
- Allergien, etwa Heuschnupfen,
- anatomische Engstellen, z. B. eine Nasenscheidewandverkrümmung,
- Umweltfaktoren wie trockene Luft oder Feinstaub.
Gerade anatomische Engstellen in der Nase können die Belüftung der Nebenhöhlen dauerhaft beeinträchtigen. Dadurch steigt das Risiko für wiederkehrende oder chronische Entzündungen deutlich.
Typische Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung
Eine Nasennebenhöhlenentzündung kann sich unterschiedlich äußern – je nach Verlauf und Ursache. Typische Beschwerden sind:
Verstopfte Nase und eingeschränkte Nasenatmung
Druckgefühl im Bereich von Stirn, Augen oder Wangen,
Kopfschmerzen, die sich beim Bücken verstärken,
Zäher, oft gelblich-grüner Nasenschleim,
Geruchs- und Geschmacksstörungen
Allgemeines Krankheitsgefühl
Viele Patientinnen und Patienten berichten zusätzlich über ein starkes Druckgefühl im Kopf – ein klassisches Symptom bei einer Nasennebenhöhlenerkrankung.
Formen der Nasennebenhöhlenentzündung
Akute Sinusitis
Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung wird in etwa 70 Prozent der Fälle durch Viren ausgelöst und heilt in der Regel innerhalb weniger Tage bis zwei Wochen folgenlos aus. Handelt es sich um eine bakterielle Infektion, können die Beschwerden bis zu vier Wochen anhalten.
Subakute Sinusitis
Von einer subakuten Sinusitis spricht man bei Beschwerden, die länger als vier Wochen, aber weniger als drei Monate bestehen. Betroffene leiden häufig unter Kopfschmerzen, verstärkter Schleimbildung, Lichtempfindlichkeit und gelegentlichem Schwindel.
Chronische Sinusitis
Von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung wird gesprochen, wenn die Symptome länger als drei Monate bestehen. Häufig liegt eine dauerhafte Belüftungsstörung vor, etwa durch Polypen oder verengte Nasenstrukturen.
Wann sollten Sie einen HNO-Arzt aufsuchen?
Nicht jede Nasennebenhöhlenentzündung erfordert sofort eine ärztliche Behandlung. Ein Arztbesuch ist jedoch ratsam bei:
- Beschwerden länger als 10–14 Tage,
- starken Schmerzen, Fieber oder Verdacht auf Nasennebenhöhlenvereiterung,
- erneuter Verschlechterung nach zunächst besserem Verlauf,
- wiederkehrenden Infektionen,
- deutlich eingeschränkter Lebensqualität.
In diesen Fällen ist eine Abklärung durch einen erfahrenen HNO-Arzt sinnvoll.
Warum eine frühzeitige Behandlung wichtig ist
Bei allen Formen der Nasennebenhöhlenentzündung ist es entscheidend, eine Ausbreitung der Entzündung zu verhindern. Mediziner sprechen hier vom sogenannten Etagenwechsel, bei dem sich die Entzündung von den oberen Atemwegen auf Bronchien und Lunge ausbreiten kann und dort weitere Erkrankungen wie eine Bronchitis begünstigt.
Nasenpolypen (Polyposis nasi) stellen ein eigenständiges Krankheitsbild dar. Die polypösen Schleimhautveränderungen können die Belüftung der Nasennebenhöhlen beeinträchtigen und dadurch wiederkehrende oder chronische Nasennebenhöhlenentzündungen begünstigen. Diese Veränderungen führen zu einer Verengung der Nasengänge und verstärken die Beschwerden wie eingeschränkte Nasenatmung, wiederkehrende Infektionen und Druckgefühl im Kopfbereich.
Diagnostik beim HNO-Arzt
In der HNO-Praxis von Dr. Kai Müller in Berlin kommen moderne und schonende Verfahren zum Einsatz:
präziser Blick in die Nasengänge.
Darstellung von Flüssigkeit in den Nebenhöhlen.
detaillierte Diagnostik bei chronischen Verläufen.
Diese Untersuchungen ermöglichen eine sichere Diagnose und eine individuell abgestimmte Therapie.
Behandlung der Nasennebenhöhlenentzündung
Konservative Therapie
Da die meisten Nasennebenhöhlenentzündungen viral bedingt sind, erfolgt die Behandlung in vielen Fällen symptomatisch, zum Beispiel mit abschwellenden Nasensprays, Schleimlösern und entzündungshemmenden Medikamenten. Antibiotika sind nur bei bakteriellen Infektionen erforderlich. Die meisten Patientinnen und Patienten profitieren bereits von diesen Maßnahmen.
Operative Behandlung – Nasennebenhöhlen OP in Berlin
Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen oder eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung vorliegt, kann eine Nasennebenhöhlen OP sinnvoll sein.
In unserer Praxis erfolgt die operative Behandlung minimalinvasiv und häufig im Rahmen einer Engstellenchirurgie. Dabei werden gezielt verengte Strukturen in der Nase erweitert, um die natürliche Belüftung der Nebenhöhlen wiederherzustellen.
Mit über 3000 Eingriffen gehört die operative Behandlung der Nasennebenhöhlen zu den Spezialgebieten unserer Praxis.
Ihre HNO-Praxis in Berlin – kompetent und spezialisiert
Die HNO-Praxis von Dr. med. Kai Müller bietet Ihnen:
- langjährige Erfahrung in der Behandlung von Nasennebenhöhlenerkrankungen,
- moderne Diagnostik,
- individuelle Therapieansätze,
- Spezialisierung auf minimalinvasive Nasenoperationen.
An den Standorten Berlin-Steglitz und Berlin-Frohnau werden Sie umfassend betreut – von der Diagnose bis zur Nachsorge.
FAQ Nasennebenhöhlenentzündung
Wie lange dauert eine Nasennebenhöhlenentzündung?
Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung dauert meist 7 bis 14 Tage. Bakterielle Verläufe können bis zu vier Wochen anhalten.
Wann ist eine Nasennebenhöhlenentzündung gefährlich?
Gefährlich wird sie bei starken Schmerzen, Fieber, Sehstörungen oder wenn sich die Beschwerden deutlich verschlimmern. In solchen Fällen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Was ist eine Nasennebenhöhlenvereiterung?
Eine Nasennebenhöhlenvereiterung ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine bakterielle Nasennebenhöhlenentzündung, bei der sich eitriges Sekret in den Nebenhöhlen ansammelt. Typische Anzeichen sind gelblich-grüner Nasenschleim, Druck im Gesicht und Kopfschmerzen. In solchen Fällen sollte eine Abklärung beim HNO-Arzt erfolgen.
Brauche ich bei einer Nasennebenhöhlenentzündung immer Antibiotika?
Nein. Die meisten Fälle sind viral bedingt und heilen ohne Antibiotika aus. Diese werden nur bei bakteriellen Infektionen eingesetzt.
Wann ist eine Nasennebenhöhlen OP notwendig?
Eine Operation wird in Betracht gezogen, wenn eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung vorliegt oder konservative Therapien keine Besserung bringen.
Termin beim HNO-Arzt in Berlin vereinbaren
Leiden Sie unter anhaltenden Beschwerden oder vermuten eine Nasennebenhöhlenentzündung? Vereinbaren Sie einen Termin in der HNO-Praxis von Dr. med. Kai Müller. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung helfen, Beschwerden schnell zu lindern und langfristige Folgen zu vermeiden.
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